Position der Arbeitnehmervertretung: DGB

PROJEKTLOGO


Der DGB fordert eine beschäftigungsorientierte Arbeitszeitpolitik. Die Gewerkschaften wollen ihre Tarifverträge weiterentwickeln und die Nutzung flexibler und investiver Arbeitszeiten vereinbaren. Der DGB sieht als Grundvoraussetzung für flexible Arbeitszeiten die Gewährung von Mitspracherechten der Beschäftigten, weil flexible Arbeitsformen ein hohes Maß an Mobilität der Beschäftigten beanspruchen.

Durch individuell differenzierte Arbeitszeitlagen wird es zunehmend schwieriger, erwerbsungebundene Zeiten für gemeinschaftliches Leben in Familie, Freundeskreis, Verein oder Ehrenamt zu gestalten.

Der DGB will neue Formen der Arbeitsumverteilung durch eine Diskussion um Arbeitszeiten erschließen. Für die Arbeit der Zukunft müssten Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung wie Teilzeitarbeit, Job-Rotation, Sabbaticals oder Arbeitszeitkonten genutzt werden, denn sie böten auch den nötigen Spielraum, um Arbeit neu zu verteilen und damit Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

(Auszug aus den Beschlüssen des 17. Ordentlichen Bundeskongresses des DGB, Mai 2002)
Die Gewerkschaften haben verschiedene Initiativen gestartet:


Arbeitszeitpolitische Initiative von Verdi (Wem gehört die Zeit?)

Arbeitszeitinitiative der IG-Metall (Arbeiten ohne Ende)
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